Kurzüberblick
Die soziale Pflegeversicherung erhebt einkommensabhängige Beiträge mit Kinderlosenzuschlag beziehungsweise Kinderabschlägen. Die private Pflegepflichtversicherung kalkuliert eigene Prämien; die gesetzlichen Beitragssätze der sozialen Pflegeversicherung werden nicht auf diese Prämien übertragen.
Was du wissen solltest
- In der sozialen Pflegeversicherung gelten gesetzliche Beitragssätze. Die Prämie der privaten Pflegepflichtversicherung steht im jeweiligen Vertrag.
- Der Kinderlosenzuschlag betrifft die soziale Pflegeversicherung; er wird nicht auf private Pflegeprämien aufgeschlagen.
- In Sachsen gelten abweichende Regeln zur Verteilung der sozialen Pflegebeiträge und zum Arbeitgeberzuschuss zur privaten Pflegepflichtversicherung.
Checkliste
- Kinderzahl für die soziale Pflegeversicherung korrekt angeben; private Pflegeprämien gesondert prüfen.
- Sachsen‑Regel berücksichtigen.
- PV‑Kosten in der Langfristbetrachtung nicht vergessen.
Nächster Schritt
Im Rechner kannst du PV‑Regeln (inkl. Sachsen) direkt sehen und vergleichen.
Vergleich
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Pflegebeiträge 2027: Entwurf, noch kein geltendes Gesetz
Der PNOG-Kabinettsentwurf vom 30.09.2026 sieht ab 2027 eine höhere Pflege-BBG und einen Kinderlosenzuschlag von 0,9 statt 0,6 Prozentpunkten vor. Ab 2028 ist zusätzlich ein Zuschlag von 0,52 Prozentpunkten bei bestimmten familienversicherten Ehe- oder Lebenspartnern geplant. Die geltenden 2026-Werte bleiben unverändert; diese Vorschläge sind nicht in die heutigen Kostenbeispiele oder den Rechner eingerechnet. PNOG-Entwurf und Rechenbeispiele. Stand 06.10.2026.
Quellen
Rechtsgrundlagen: § 55 SGB XI (soziale Pflegeversicherung) und § 110 SGB XI (private Pflegeversicherung).

